21. Kunstfestival ORNÖ

4. bis 20.9.2015, in der ehemaligen Arbeitsanstalt Königsbrücker Straße
sowie dem großen Glockenturm der Garnisonkirche, Dresden-Neustadt

201 Künstler gehören in die Arbeitsanstalt!

Kreiswehrersatzamt war es zu DDR-Zeiten. Während des II. Weltkrieges war es Depot von Hausrat für ausgebombte Familien. 1876 wurde das Gebäude in der Königsbrücker Str. 119, Ecke Stauffenbergallee, als Städtische Arbeitsanstalt errichtet. Dort wurden Bettler und arbeitsunwillige Personen vom Schutzmann abgeliefert.
Das von der Landeshauptstadt Dresden geförderte Kunstfestival ORNÖ weist dort heute arbeitswilligen Künstlern ihre Plätze zu. Und Dresdner und Gäste können zusehen. Was machen die Künstler, wenn sie arbeiten? Kommt da etwas raus? Mehr als 200 Künstler zeigen das vom 4. September an. Am 20. September müssen sie die Arbeitsanstalt schon wieder verlassen. Auf eigenen Wunsch.
Bis dahin wird einiges passieren beim ORNÖ. Schon die Eröffnung mit der Vernissage wird spektakulär. Erstmals wird das Festival an gleich zwei Örtlichkeiten durchgeführt. Neben der Arbeitsanstalt wird der große Glockenturm der Garnisonkirche auf der Stauffenbergallee 9 Teil des Geschehens. Es wird eine Performance hoch oben auf dem Turm geben – höchstens. Die Ausstellungen der drei bisherigen PROPREUM-Kunstpreisträger Mari Emily Bohley, Else Gold und Grit Aulitzky im Turm werden eröffnet. Ebenso wie alle anderen 60 Ausstellungen der Dresdner Biennale. Das Spektrum geht vom Meisterschüler bis zum Professor der HfBK. Der diesjährige PROPREUM-Kunstpreis mit Unterstützung der DREWAG wird am 20. September zum Abschluß des Festivals verliehen.

Örtlichkeit 2015

ehemalige Arbeitsanstalt (Königsbrücker Straße 119) und der große Glockenturm der Garnisonkirche (Stauffenbergallee 9), Dresden-Neustadt
Anfahrt: Bahn-Linien 7 / 8, Bus-Linie 64 bis Stauffenbergallee
 

ehemalige Arbeitsanstalt

ehemalige Arbeitsanstalt

ehemalige Arbeitsanstalt

ehemalige Arbeitsanstalt

Turm der Garnisonkirche

Turm der Garnisonkirche

Turm der Garnisonkirche

Wir danken der Unterstützung durch: